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Wortklau-b-ereien

Jojo's Blog - aufgezeichnete unorthodoxe Gedanken zu Leben, Glauben und Kirche  
 
Neuer Blogartikel
 

Katholische Kirche

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Veröffentlicht: 18. September 2019

Katholisch heisst wörtlich: auf der ganzen Erde;

Kirche heisst wörtlich: die zum Herrn gehörenden;

An die katholische Kirche glauben, heisst für mich demzufolge:

Darauf vertrauen, dass es überall auf der Welt Christinnen und Christen gibt!

Herr

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Veröffentlicht: 18. September 2019

"Jesus sei mit Euch" usw. Meist werden dann die Gebete zu Gott Jesus zentriert.

Von der Wortherkunft aus gesehen, ist das "heere" ein Adjektiv, das genauso für Frauen benutzt wurde:

"die heere frowe", meint die erhabene Frau.

Das "Herr" wurde für die Übersetzung des "Adonaj" gebraucht, das immer dann gesprochen wurde, wenn die vier göttlichen Buchstaben des Gottesnamens in der Bibel vorkamen. Es meinte in keiner Weise die männlichkeit Gottes, sondern seine Erhabenheit. Deswegen wagte man ja auch nicht, seinen Namen auszusprechen.

Wenn es dann hiess Gott ist der Herr, der einzige, meinte das, dass es ausser dem Herr Gott, keinen anderen erhabenen geben soll. Dies ist äusserst herrscherkritisch!

Genauso die Glaubensformel: "Jesus Christus ist der Herr". Es ist eine mathematische Gleichsetzung. Es gibt keinen zweiten Erhabenen.

Vater unser

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Veröffentlicht: 18. September 2019

Vater

unser

im Himmel

 

Geheiligt werde Dein Name

 

Dein Reich komme

 

Dein Wille geschehe

 

wie im Himmel

so auf Erden

 

unser tägliches Brot gib uns heute

 

vergib uns unsere Schuld,

 

wie auch wir vergeben unseren Schuldnern

 

führe uns nicht in Versuchung,

 

sondern erlöse uns vor dem Bösen.

   

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit

   

Das Gebet Jesu hat eine spannende Struktur: Zunächst muss man sagen, dass im Arämäischen das unser wie in der katholischen Tradition nach dem Vater kommt. So stimmen die beiden ersten Worte des Gebets mit dem weiteren Verlauf überein und sind somit schon allein das gesamte Gebet: Vater unser.

Im ersten Teil geht es immer um den Vater im Himmel, im zweiten Teil um uns auf Erden. Als Übergang kommt die Gleichsetzung "wie im Himmel=so auf Erden".

Der dreifaltige Mensch

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Veröffentlicht: 18. September 2019
dreifaltig

Es gibt einige christliche Philosophen, die vom dreifaltigen Menschen sprechen. Das gefällt mir.

Wir Menschen sind dreidimensionale Wesen.

Wenn wir Gott erfahren wollen, geht es nur über diese Dimensionen.

Gott als Vater und Schöpfer aller Dinge kann ich nur erfahren,wenn ich mich selber als Geschöpf erleben. Wie oft schon habe ich über einen schönen Sonnenuntergang  oder noch besser -Aufgang gestaunt.

Das Göttliche im Mitmenschen erfahren: wo immer ich einem anderen Menschen begegne, kann ich auch dem Christus begegnen. "Was du einem andern getan hast, auch wenn er noch so gering ist, hast du auch mir getan."

Mit Augustinus kommen wir noch der dritten Ebene auf die Spur: Gott ist Innerer als mein Innerstes. Es gibt ähnlich einem Rad einen zentralen Punkt in mir, da bin nicht mehr ich.

Mein alter Griechischlehrer hat mal gesagt, dass sich jedes Wesen wohl Gott als vollendetes eigenes Wesen vorstellt: die Ameise stellt sich Gott wohl als ideale Ameisenkönigin vor.

Angenommen es gibt etwas Göttliches und wir können es erfahren, dann können wir es nur im Ausloten all unserer menschlichen Dimensionen erfahren.

Daher heisst Gott suchen, ganz Mensch zu sein: so intensiv wie ich kann, verbunden mit der Natur und meinen Mitmenschen und mir selber zu leben.

Mathematisch werden diese drei Dimensionen als Achsenkreuz dargestellt. So kommt es, dass ich seit geraumer Zeit beim Segen auch ein dreidimensionales Kreuz schlage: von oben nach unten, von einer Seite zur anderen und von vorne durch mich durch.

Jedes Wesen ist der Nabel der Welt, wohin es auch geht, es nimmt diesen zentralen Punkt mit.

 
 

Verbote

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Veröffentlicht: 18. September 2019
Einer meiner Lehrer sagte immer: "Vielleicht hat ein total unsinniges, ungerechtes Verbot dennoch einen Sinn. Es könnte uns zwingen, an Orte hinzudenken, an die wir bisher noch nie gedacht haben und so bessere Lösungen zu finden. Ähnlich dem asiatischen Bild des Wassers, das sich so lange am Hindernis aufhält, bis es einen neuen Weg gefunden hat. (Allerdings wirklich nur solange)

Halloween

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Veröffentlicht: 18. September 2019

Aus christlicher Sicht stört mich etwas an Halloween. Nicht, dass es ein heidnisches Fest ist. Die heidnischen Feste wurden immer integriert: so auch jeweils die Mitte der vier Jahreszeiten:
die Wintermitte ist bei uns Maria Lichtmess, die Frühlingsmitte Walpurgisnacht, die Sommermitte 1. August, die Herbstmitte Allerheiligen.

Allerheiligen - Halloween ist mitten im Skorpion, in dem es um die Ahnen und die Unterwelt geht. Es ist richtig und gut, dass man sich dann mit Armen Seelen, den Verstorbenen und den Vorfahren beschäftigt.

Was mich an Halloween stört, ist das

Fürbitten = Das Gebet der Gläubigen

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Veröffentlicht: 18. September 2019
Wie heisst es im KG "Mit den Fürbitten erreicht der Wortgottesdienst einen zweiten Höhepunkt. Die versammelte Gemeinde übt darin ihr priesterliches Amt aus". Die Fürbitten sind vorformuliert. Jemand aus der Gemeinde trägt sie vor. Meist bleibt es beim "Wir bitten Dich erhöre uns". Ist das ein Höhepunkt? Ist dies das priesterliche Amt der Gemeinde? Wohl kaum.
Klar, es ist fast nur Profis vorbehalten, (vielleicht müsste man das üben) Fürbitten zu singen. In Taizé kommt das feierliche Singen der Antwort dazu und das Mittragen der Bitte durch das Summen der Kadenzen.

Kommunion

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Veröffentlicht: 18. September 2019

Sehr oft denke ich beim Kommuniongang, dass der doch eigentlich feierlicher sein müsste. Aber es scheint meist um eine Schnellabfertigung zu gehen. Aber in dieser Hinsicht sind wir lange nicht so gut wie Mc Donalds, ja wir könnten noch von ihm lernen.
Beim Jubiläums der Jusesofricktal gab es an verschiedenen Orten in der Kirche Zwölferkreise, in denen unter beiden Gestalten kommuniziert wurde. War ein Kreis fertig, gingen diese an den Platz und ein weiterer Zufallskreis bildete sich. Wunderschön.

In Taizé mit seinen repetitiven Gesängen wird während der Kommunion gesungen. Man kann auch unterwegs singen, da man das Lied doch kennt. Und wenn ich mal schweige, singen die andern.

Gib mir einen festen Punkt

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Veröffentlicht: 18. September 2019

Der Mathematiker und Physiker Archimedes stellte fest "Gib mir einen festen Punkt und ich hebe dir die Welt aus den Angeln". Das kann man auch in der Philosophie (und wohl auch Theologie) verwenden.

Der mathematische Nullpunkt definiert sich aus drei Achsen/Ebenen. Nur mit Bestimmung des Ortes auf x-, y- und z-Ebene erhalte ich einen festen Ausgangspunkt. (Sollte es übrigens eine weitere Dimension geben, findet sie sich graphisch immer im grösstmöglichen Abstand von allen anderen Dimensionen!)

Um meine Position zu bestimmen, bestimme ich Länge und Breite und brauche auch die Bestimmung der Höhe.

Das Ganze ist dann aber immer noch in Bezug auf etwas. (Eigentlich kreise ich um einen Erdmittelpunkt, der um die Sonne rast, am Rande der Milchstrasse in einer von vielen Galaxien...

Den einzigen und nur für mich festen Nullpunkt, bin ich bzw. mein Zentrum. Und wohin ich auch gehe, dieses dreidimensionale Achsenkreuz kommt immer mit mir mit.

Lange gesucht

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Veröffentlicht: 18. September 2019

Als junger Mensch passierte mir einmal, dass mir beim Gespräch mit Freunden in der SBB ein gewaltiges Bild in den Sinn kam. Ich war so fasziniert, mir zuzuhören. Ich dachte, das ist so gewaltig, das kann nicht von mir selber kommen, das müssen sicher Andere vor mir schon gedacht haben! So machte ich mich eigentlich durchs ganze Theologiestudium auf die Suche, aber ich fand immer nur Bruchstücke.

Während meiner Krankheit, nach 40° Fieber und gut durchgeputzter Festplatte, hatte ich Zeit, ein Büchlein zu lesen, das mir ein Freund an unserem Fest (22 Jahre J&J, 22 Jahre Mirjana, 60 Jahre Jojo) geschenkt hatte. Eine theologische Relativitätstheorie.
Ich muss gestehen, mir kamen die Tränen, endlich hatte ich (mit kleinen Einschränkungen) das Buch in Händen, das ich vor gut 42 Jahren hatte zu suchen begonnen, weil ich meinte, es gäbe es schon!

Wenn es ein Opfer bräuchte...

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Veröffentlicht: 18. September 2019
Ich weiss nicht weshalb, aber es scheint immer wieder im Menschen hochzukommen, dass man opfern müsse und könne, um den Himmel zu besänftigen. Das ist meines Erachtens eine tödliche Krankheit.
Die Geschichte der Menschen mit Gott in der Bibel versucht auch, mit diesem Wahn umzugehen. So wird erklärt, dass Gott Abraham mit diesem Wahn prüfen wollte, ob er tatsächlich seinen Sohn opfern würde. Spätestens seit dieser Geschichte ist klar, dass Gott keine Menschenopfer braucht. Und dennoch verrät unsere Sprache, dass wir immer wieder Menschen opfern: Opfer der Wirtschaft, Opfer des Strassenverkehrs...
Mit der Katastrophe des Karfreitags wird ein für alle Mal klar, Jesus und sein Gott haben sich klar auf die Seite der Geopferten gestellt. Wer jetzt noch glaubt, opfern zu müssen, entwertet die Hingabe Jesu zu einem Opfer unter vielen.
  1. Überlegungen zu einer neuen Liturgiereform
  2. Bilderverbot
  3. Hinübergerettet
  4. Nur deutsche Übersetzung ist wort-wörtlich
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