Vater

unser

im Himmel

 

Geheiligt werde Dein Name

 

Dein Reich komme

 

Dein Wille geschehe

 

wie im Himmel

so auf Erden

 

unser tägliches Brot gib uns heute

 

vergib uns unsere Schuld,

 

wie auch wir vergeben unseren Schuldnern

 

führe uns nicht in Versuchung,

 

sondern erlöse uns vor dem Bösen.

   

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit

   

Das Gebet Jesu hat eine spannende Struktur: Zunächst muss man sagen, dass im Arämäischen das unser wie in der katholischen Tradition nach dem Vater kommt. So stimmen die beiden ersten Worte des Gebets mit dem weiteren Verlauf überein und sind somit schon allein das gesamte Gebet: Vater unser.

Im ersten Teil geht es immer um den Vater im Himmel, im zweiten Teil um uns auf Erden. Als Übergang kommt die Gleichsetzung "wie im Himmel=so auf Erden".